Studien- und Abschlussarbeiten

Irreguläre Hornhautverformungen

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2009
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Andreas Holschbach
Externer Betreuer: Prof. Dr. Merkel
Ersteller: Matthias Nähring
Kurzbeschreibung:     


Die Arbeit ist gesperrt und nicht entleihbar.

Irreguläre Hornhautverformungen können bisher nur mit formstabilen Kontaktlinsen korrigiert werden, nicht jedoch mit weichen Hydrogellinsen. Marsak stellt kürzlich iterativ drei Weichlinsen her, um ein Auge mit Keratokonus zur korrigieren. Teilweise benötigte er 12 Versuche für die Herstellung einer adequaten Linse. Eine bessere Vorhersagbarkeit ist wünschenswert.
Die Verformung einer Hydrogelkontaktlinse unter hydrostatischen Kräften (Tränenfilm) auf unregelmäßiger Hornhaut soll bei unterschiedlichen Kontaktlinsendicken mit dem Programm ANSYS simuliert werden.
Es soll ein Modell entwickelt werden, das es ermöglicht, die Verformung von Kontaktlinsen mit dem Computer zu simulieren. Dazu werden drei Kontaktlinsen mit einer Freiformfläche (Koma) gedreht. Die Linsen unterscheiden sich in ihren Dicken. Linse 1 hat eine Dicke von 0,15 mm, Linse 2 eine Dicke von 0,3 mm und Linse 3 eine Dicke von 0,5 mm.
Es wird zunächst das verwendete Material, die Geräte und die Methoden beschrieben. Anschließend erfolgt die Simulation mit einer Viertellinse, um die grundsätzliche Vorgehensweise bei den Simulationen zu verstehen. Im Anschluss folgen die Simulationen der eingescannten Linsen auf unterschiedliche Weise.
Abschließend wird noch ein Vergleich der Simulationsergebnisse mit den Ergebnissen aus der Praxis gegeben.