Studien- und Abschlussarbeiten

Perforierende Keratoplastik mit intrastromalem Hornhautring – eine prospektive randomisierte Studie

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2009
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Bachelorarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Kunibert Krause
Externer Betreuer: Universitäts-Augenklinik Freiburg
Dr. Florian Birnbaum
Ersteller: Ahmed Ahmad
Kurzbeschreibung:     

Hintergrund: Ziel dieser Studie war der Nachweis der Sicherheit und Effektivität des intrastromalen Hornhautringes nach Krumeich bei perforierender Keratoplastik. Das Hauptzielkriterium war der postoperative Astigmatismus.

Material und Methode: An der Studie waren 20 Patienten (randomisiert 10 Patienten mit Ring, 10 Patienten ohne Ring) beteiligt. Alle fortlaufenden Fäden wurden entfernt. Bei der Nachuntersuchung wurde der bestmögliche Visus sowie die Endothelzelldichte gemessen und eine Orbscan Messung durchgeführt.

Ergebnisse: Die mittlere Nachbeobachtungszeit beträgt derzeit 2,4 ± 0,4 Jahre. Der mittlere Astigmatismus (ermittelt per Orbscan-Messung) beträgt 4,76 Dioptrien in der Gruppe mit Hornhautring und 4,19 Dioptrien in der Gruppe ohne Ring. Bei 5 Patienten mit Hornhautring kam es zu spontanen Fadenrupturen. Bei einem Patienten kam es zu einer Immunreaktion.

Schlussfolgerung: Der postoperative Astigmatismus war bei den Patienten mit intrastromalem Hornhautring nach Krumeich auch nach Entfernung der Fäden nicht signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe. Die Ursache der spontanen Fadenrupturen ist unklar. Die Verwendung des intrastromalen Hornhautringes erscheint ungeeignet, um  den postoperativen Transplantatastigmatismus günstig zu beeinflussen.

Schlagworte: Kerotoplastik