Studien- und Abschlussarbeiten

Das Wechselverhalten der Kunden in der Augenoptik

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2009
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Bachelorarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Anna Nagl
Zweitbetreuer:  Prof. Dietmar Kümmel
Ersteller: Julia Noreen Ostermann von Roth
Kurzbeschreibung:     

Diese Bachelorarbeit hat zum Ziel, das Wechselverhalten der Kunden im Bereich der Augenoptik zu untersuchen. Im theoretischen Teil dieser Bachelorarbeit werden die verschiedenen Kundenbindungsstrategien analysiert. Die darauf aufbauende empirische Datenerhebung wurde mittels eines Fragebogens durchgeführt.
Der Fragebogen wurde an 325 Kunden von Augenoptikern ausgegeben. Von diesen 325 Fragebögen kamen 211 ausgefüllte Fragebögen zurück. Anhand der ausgewerteten Fragebögen wurden für jede Altersgruppe die Gründe für die Wahl eines neuen Augenoptikers ermittelt.
Bei denen, die den Augenoptikbetrieb gewechselt haben, ergibt sich folgendes Bild. Die am häufigsten genannten Gründe, die zu einem Wechsel des Augenoptikbetriebes führten, waren mit mehr als 43% die Beratung, gefolgt von Qualität und Service mit jeweils 40%. Diese drei Bereiche stellen also die größten Defizite im Verhältnis Kunde - Augenoptiker dar.
Bei den Gründen, die zur Neuwahl eines Augenoptikbetriebes führen, zeigte sich, dass die Beratung das wichtigste Kriterium mit mehr als 48% ist. Darauf folgen der Preis mit 28% sowie die Empfehlung und das Sortiment mit jeweils 21%. Bei der Neuwahl eines Augenoptikbetriebes wurde die Beratung mit 55% als am bedeutendsten für die Entscheidung für einen neuen Augenoptiker angesehen. Mit 26% bzw. 19% folgten Empfehlungen und Sortiment. Die Werbung zeigte sich bei allen Befragten als das unwichtigste Kriterium bei der Wahl eines Augenoptikbetriebes. Bei dem Wechselverhalten konnte keine Tendenz vom traditionellen Einzelhändler hin zum Filialisten und umgekehrt festgestellt werden. 

Ein wichtiges Fazit dieser Bachelorarbeit ist es, dass der typische Kunde bei weitem nicht so beratungsresistent wie angenommen ist, sondern sich gerne und ausführlich beraten lässt, so lange er sich kompetent betreut fühlt.