Studien- und Abschlussarbeiten

Bau einer Opto-mechanischen Kamera mit Nipkow-Scheibe als Bildzerleger

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2005
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Jürgen Nolting
Zweitbetreuer:  Prof. Dr. Bernd Lingelbach
Ersteller: Boris Bahmer
Kurzbeschreibung:     

Die Aufgabenstellung bestand darin, auf den Grundlagen der Patentschrift Nr. 30105 des Kaiserlichen Patentamtes, „Elektrisches Teleskop" von Paul Nipkow, eine opto-mechanische Kamera als Vorlesungsmodell zu bauen, deren Bilder mit einem bereits existierenden Computerprogramm wiedergegeben werden können.
Nach einem kurzen, geschichtlichen Überblick des mechanischen Fernsehens Befasst sich diese Arbeit mit der Funktionsweise des mechanischen Teleskops im ganzen und seiner einzelnen Bauteile: Durch eine Objektivlinse wird ein Bild auf eine spiralförmig gelochte, rotierende Nipkow-Scheibe projiziert und durch die Löcher in der Scheibe Zeile für Zeile abgelesen. Durch eine zweite Linse wird die Lichtinformation der einzelnen Bildpunkte auf ein photoelektrisches Element gebündelt, in dem unterschiedlich helle Bildpunkte verschiedene elektrische Signale verursachen. Diese Signalfolge kann nun über eine Drahtleitung oder einen Funkkanal übertragen werden und steht dann dem Empfänger zur Auswertung bereit. 
Zwar ist die auf diesen Grundlagen selbst entwickelte Kamera noch ausbaufähig, verdeutlicht aber sehr wohl die erläuterte Funktionsweise.
Wo zunächst nur ein rauschendes Ausgabefenster im Computerprogramm zu sehen ist, sind schon sehr bald Umrisse, Bewegungen und Gegenstände zu erkennen, die an ein verschlüsseltes Fußballspiel im Pay-TV erinnern, was bei einer Auflösung von 32x40 Bildpunkten sicherlich nicht verwundern sollte.