Studien- und Abschlussarbeiten

Reduzierung von prozessunabhängigen Stillstandzeiten in der Flächenproduktion

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2005
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Peter Baumbach
Ersteller: Franz Baumeister
Kurzbeschreibung:     

Das Ziel der Arbeit wird schon mit dem Titel sehr gut beschrieben: "Reduzierung von prozessunabhängigen Stillstandzeiten in der Flächenproduktion". Wie mit dieser Formulierung schon angedeutet, ist es eines der wichtigsten Ziele in der mittelfristigen Planung bei optovision die Durchlaufzeiten der Aufträge um 30% zu verkürzen. Diese Optimierung lässt sich allerdings nicht allein in der Flächenproduktion erreichen. Um die geplanten Ziele zu erreichen müssen die einzelnen Teilprozesse der Brillenglasherstellung allesamt optimiert, aufeinander abgestimmt und somit beschleunigt werden. Während meiner 4-monatigen Tätigkeit, vom 07.03.05 bis 30.06.05, als Diplomand bei der Firma optovision war ich für die Optimierung der Flächenproduktion zuständig. Im Verlauf meiner Beschäftigung hatte ich Daten zu erfassen, diese auszuwerten und als Abschluss, basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen, Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

In der Flächenproduktion erfolgt die Fertigung der Rezeptfläche auf der Rückfläche eines Glasrohlings. Den eigentlichen Bearbeitungsschritten, dem Fräsen und dem Schleifen/Polieren, stehen weitere Prozessschritte gegenüber die teilweise vorbereitende und nachbereitende Aufgaben erfüllen. Die Beförderung der Aufträge von einem Prozessschritt zum nächsten übernehmen Transportbänder. Durch die statische Bearbeitungsabfolge und die räumliche Aufstellung der einzelnen Prozessschritte in der Flächenproduktion ergeben sich lange Transportwege für die Aufträge. Diese Gegebenheiten werden durch die unterschiedlichen Bearbeitungsvorgaben für die einzelnen Materialien noch weiter differenziert.

Zu Beginn war es nötig einen Überblick über die gesamte Flächenproduktion und die verschiedenen Bearbeitungskriterien zu bekommen. Im Anschluss daran erfolgte eine Kapazitätsanalyse um zu ermitteln welche Potenziale vorhanden sind. Ein Grossteil der Arbeit bestand aus der Datenbeschaffung und Analyse. Aus den gewonnen Ergebnissen ließen sich die einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten ableiten, die sich im wesentlichen auf die Engstellen im Prozessablauf konzentrieren.