Studien- und Abschlussarbeiten

i.Scription® – Trageversuch wellenfront-geführter vs. konventioneller Brillengläser von Carl Zeiss

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2007
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Peter Baumbach
Ersteller: Monique Becker
Kurzbeschreibung:     

Die Wellenfronttechnologie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und findet heute auch in der Augenoptik Anwendung. Der Einfluss von Aberrationen höherer Ordnung auf das Sehen wird immer mehr diskutiert und gewinnt zusehend an Bedeutung. Mit neuen Methoden sollen Brillengläser nun mit der Wellenfronttechnologie kombiniert werden und damit einer verbesserten Sicht - gerade in der Dämmerung und bei Nacht - dienen. Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit einem ausführlichen Vergleich wellenfront-geführter Brillengläser und konventionellen Brillengläsern der Firma Carl Zeiss Vision GmbH.

Material und Methode
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Beschreibung, Auswertung und Dokumentation einer Studie, die in Zusammenarbeit mit der Firma Carl Zeiss Vision GmbH und der Hochschule für Technik und Wirtschaft/Studiengang Augenoptik und Hörakustik in Aalen durchgeführt wurde.

Im Rahmen dieser Doppelblindstudie verglichen 100 Probanden konventionelle Brillengläser mit Brillengläsern, die aus einer Kombination von objektiver Wellenfrontmessung und den Daten der subjektiven Refraktion gefertigt wurden.

Die Korrektionswerte der zu testenden Brillengläser wurden nach einem von der Firma Carl Zeiss Vision entwickeltem Optimierungsalgorithmus berechnet, der neben den Werten der binokularen subjektiven Refraktion die monokular objektiv gemessenen Aberrationen des Auges berücksichtigt. Diese Aberrationen umfassen neben den Aberrationen niederer Ordnung - Sphäre, Zylinder und Achse - auch die Aberrationen höherer Ordnung. Der Brillenträger soll so eine optimierte Sehleistung in allen Umgebungsbedingungen, besonders aber in der Dämmerung und bei Nacht erfahren.

Jeder Proband erhielt nach ausführlichen Messungen und Voruntersuchungen je zwei Brillen. Nacheinander wurden beide Brillen in zufälliger Reihenfolge im Abstand von zwei Wochen vom Probanden getragen, objektiv getestet und anhand von Fragebogen subjektiv bewertet.

An insgesamt vier Terminen pro Proband im Abstand von je zwei Wochen wurden mit der jeweiligen Testbrille ausführliche, objektive Messungen bezüglich Visus, Kontrastempfindlichkeit, Dämmerungssehen und Blendempfindlichkeit durchgeführt.

Nach einer Beschreibung der Studie bezüglich verwendeter Messgeräte, Methodik und Messablauf wird die statistische Auswertung aller Daten beschrieben und die Ergebnisse dargelegt. Zusätzlich werden verschiedene Untergruppen aus den 100 Probanden gebildet, analysiert und ausgewertet. Eine Diskussion und eine Zusammenfassung schließen diese Arbeit ab.