| Kurzbeschreibung: |
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Ziel dieser Arbeit ist die Auswahl eines Augenmodells zur Darstellung von axialen und außeraxialen Objektpunkten sowie der Leuchtdichte auf die Netzhaut des menschlichen Auges. Zu berücksichtigen sind dabei die Struktur der Netzhaut und die Verteilung der Photorezeptoren (Stäbchen, Zapfen).
Es hat sich gezeigt, dass die meisten paraxialen als auch außeraxialen Augenmodelle die Abbildung des Außenraums gut wiedergeben. Die Aberrationen des menschlichen Auges, die relative Beleuchtungsstärke auf der Netzhaut sowie der Abbildungswinkel im Auge werden gut wiedergegeben. Auf Grund des sehr geringeren Blickwinkels von σ ≤ 20°, den ein Kraftfahrzeugführer ausführt, sind einfache paraxiale Augenmodelle ebenso gut geeignet wie außeraxiale Augenmodelle. Die Verteilung der Rezeptoren auf der Netzhaut ist individuell sehr unterschiedlich. Die Angabe einer ‚durchschnittlichen' Netzhauttopographie ist daher fehlerhaft, die Größe dieses Fehlers jedoch schwer abschätzbar.
Letzten Endes ist festzustellen, dass das Bild, welches auf der Netzhaut entsteht und die Lichtverteilung in diesem Bild nicht dem entsprechen, was wir wahrnehmen. Unsere Wahrnehmung wird maßgeblich durch das Gehirn beeinflusst.
In weiterführenden Untersuchungen ist zu prüfen, inwiefern das berechnete Netzhautbild und die Lichtverteilung in diesem Bild mit dem subjektiv wahrgenommenen Bild übereinstimmen. Da große Unterschiede zwischen den Beiden zu erwarten sind, ist zu prüfen, wie das Augenmodell dem subjektiven Eindruck angepasst werden kann.
Schlüsselwörter:
Augenmodell, Aufbau des menschlichen Auges, menschliche Netzhaut, retinale Richtungsempfindlichkeit (Stiles-Crawford-Effekt), retinaler Vergrößerungsfaktor, Aberrationen, Transmission, Absorption, relative retinale Beleuchtungsstärke, Auflösungsvermögen
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