Studien- und Abschlussarbeiten

Vergleichende Analyse von Augenmodellen zur Darstellung des Außenraumes und der Leuchtdichte auf die

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2007
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Annemarie Buser
Ersteller: Inga Weber
Kurzbeschreibung:     

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Ziel dieser Arbeit ist die Auswahl eines Augenmodells zur Darstellung von axi­alen und außer­axialen Objektpunkten sowie der Leuchtdichte auf die Netzhaut des menschli­chen Auges. Zu berücksichtigen sind dabei die Struktur der Netzhaut und die Verteilung der Photo­rezeptoren (Stäbchen, Zapfen).

Es hat sich ge­zeigt, dass die meisten paraxialen als auch außeraxialen Augenmodelle die Ab­bildung des Außenraums gut wiedergeben. Die Aberrationen des menschlichen Auges, die relative Beleuchtungsstärke auf der Netzhaut sowie der Abbildungs­winkel im Auge werden gut wiedergegeben. Auf Grund des sehr geringeren Blickwinkels von σ ≤ 20°, den ein Kraft­fahr­zeugführer ausführt, sind einfache paraxiale Augenmodelle ebenso gut geeignet wie außer­axiale Augenmodelle. Die Verteilung der Rezeptoren auf der Netz­haut ist indivi­duell sehr unterschiedlich. Die Angabe einer ‚durchschnittlichen' Netzhauttopographie ist daher fehler­haft, die Größe dieses Fehlers jedoch schwer abschätzbar.

Letzten Endes ist festzustellen, dass das Bild, welches auf der Netzhaut entsteht und die Licht­ver­teilung in diesem Bild nicht dem entsprechen, was wir wahrnehmen. Unsere Wahr­nehmung wird maß­geblich durch das Gehirn beeinflusst.

   In weiterführenden Untersuchungen ist zu prüfen, inwiefern das berechnete Netz­hautbild und die Lichtverteilung in die­sem Bild mit dem subjektiv wahrgenommenen Bild überein­stimmen. Da große Unter­schiede zwischen den Beiden zu erwarten sind, ist zu prüfen, wie das Augenmodell dem subjektiven Eindruck angepasst werden kann.

Schlüsselwörter:

Augenmodell, Aufbau des menschlichen Auges, menschliche Netzhaut, retinale Richtungs­empfindlichkeit (Stiles-Crawford-Effekt), retinaler Ver­größe­rungs­faktor, Aberrationen, Transmission, Absorption, relative retinale Beleuchtungsstärke, Auf­lösungs­vermögen