Studien- und Abschlussarbeiten

winIPRO-Protokoll zur MKH

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2005
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Peter Baumbach
Externer Betreuer: Martin Himmelsbach
Ersteller: Sebastian Wagner
Kurzbeschreibung:     

Entwicklung einer Software zur Protokollierung einer Winkelfehlsichtig­keits­messung nach der Mess- und Korrektionsmethode nach Haase.

Die Firma IPRO entwickelt EDV-Lösungen für augenoptische und hörakustische Betriebe. Entwicklungsgegenstand der Arbeit ist die Ergänzung des Programmmoduls winIPRO-Refraktionsprotokoll um ein Programmteil, das es ermöglicht, einen MKH-Messvorgang EDV-technisch zu verwalten.

Die Mess- und Korrektionsmethode nach Haase misst nach einem festgelegten Ablauf verborgenes Schielen und Winkelfehlsichtigkeiten. Auf der Grundlage dieser Messungen können Brillengläser mit prismatischer Wirkung verordnet werden, die helfen, asthenopische Beschwerden und Sehfehler zu mindern oder zu beseitigen. Eine nachvollziehbare Dokumentation des Messvorgangs ermöglicht die Beurteilung der sensorischen Entwicklung eines Falles. Bisher standen hierzu verschiedene Lösungen in Form von vorgedruckten Karteikarten zur Verfügung. Das neu entwickelte winIPRO-Protokoll zur MKH erlaubt erstmals die computertechnische Erfassung und Verwaltung eines vollständigen MKH-Messvorganges. Die unterschiedlichen Sehzeichen, die bei einem Messvorgang dieser Art Verwendung finden, können in dem Programm so verändert werden, dass sie den Seheindruck des Klienten widerspiegeln. In Abhängigkeit des beschriebenen Seheindrucks werden dem Klienten Brillengläser mit prismatischer Wirkung vorgeschaltet, deren Werte ebenso im Programm notiert werden. Bei einem erfolgreichen Abschluss des Messvorgangs werden die resultierenden prismatischen Wirkungen miteinander verrechnet und als Ergebnis der Messung ausgegeben. Die ermittelten Werte können in anderen IPRO-Programmmodulen zur Weiterverarbeitung Verwendung finden. Die protokollierten Testfiguren­stellungen, Werte und Notizen werden gespeichert und sind jederzeit wieder abrufbar.