| Kurzbeschreibung: |
Das Thema „Einfluss von dynamischem Rauschen auf die Erkennbarkeit von Sehzeichen" entstand aus der Diplomarbeit des Absolventen Christian Hohmann im Studiengang Augenoptik an der Fachhochschule Aalen. Er entwickelte das Computerprogramm „Noisegenerator" und arbeitete mit diesem an „Dynamisch verrauschte Sehzeichen" im April 2000. [ ] 1 In meiner Studie soll nun gezeigt werden, dass die Auflösbarkeit von unterschiedlich großen Objekten zum einen vom dargebotenen Hintergrundbild (die Stärke des Rauschens) und zum anderen vom Verhältnis des Signals zum Rauschen abhängt. Die Messungen mit 28 Personen sollen dies belegen. Die Beobachter sitzen in einem festen Abstand zum Computermonitor, die Umfeldleuchtdichte sollte nicht variieren, damit alle Ergebnisse anschließend miteinander vergleichbar sind. Es werden Snellensche Haken in ihren vier Orientierungen und in acht verschiedenen Ortsfrequenzen auf zwei verschieden verrauschten Bildschirmhintergründen dargeboten. Die Probanden regulieren selbsttätig den Kontrast der Sehzeichen und somit die Erkennung dieser. Mindestens 60 Prozent der Sehzeichengruppe sollen erkannt werden, und jede Messung in positive und negative Kontrastrichtung sollte zweimal wiederholt werden, um reproduzierbare Daten zu erhalten. Nach Auswerten aller Messdaten wird ersichtlich, wie hoch die Auswirkung des dynamischen (live) Rauschens auf die Erkennbarkeit von Sehzeichen ist, und es kann eine Aussage bezüglich der Kontrastempfindlichkeit der Beobachter getroffen werden. |