Studien- und Abschlussarbeiten

Einfluss von dynamischem Rauschen auf die Erkennbarkeit von Sehzeichen

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2006
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Jürgen Nolting
Zweitbetreuer:  Ralf Michels
Ersteller: Birgit Uebel
Kurzbeschreibung:     

Das Thema „Einfluss von dynamischem Rauschen auf die Erkennbarkeit von
Sehzeichen" entstand aus der Diplomarbeit des Absolventen Christian Hohmann im
Studiengang Augenoptik an der Fachhochschule Aalen.
Er entwickelte das Computerprogramm „Noisegenerator" und arbeitete mit diesem an
„Dynamisch verrauschte Sehzeichen" im April 2000. [ ] 1
In meiner Studie soll nun gezeigt werden, dass die Auflösbarkeit von unterschiedlich
großen Objekten zum einen vom dargebotenen Hintergrundbild (die Stärke des
Rauschens) und zum anderen vom Verhältnis des Signals zum Rauschen abhängt.
Die Messungen mit 28 Personen sollen dies belegen.
Die Beobachter sitzen in einem festen Abstand zum Computermonitor,
die Umfeldleuchtdichte sollte nicht variieren, damit alle Ergebnisse anschließend
miteinander vergleichbar sind.
Es werden Snellensche Haken in ihren vier Orientierungen und in acht verschiedenen
Ortsfrequenzen auf zwei verschieden verrauschten Bildschirmhintergründen
dargeboten. Die Probanden regulieren selbsttätig den Kontrast der Sehzeichen und
somit die Erkennung dieser.
Mindestens 60 Prozent der Sehzeichengruppe sollen erkannt werden, und jede
Messung in positive und negative Kontrastrichtung sollte zweimal wiederholt werden,
um reproduzierbare Daten zu erhalten.
Nach Auswerten aller Messdaten wird ersichtlich, wie hoch die Auswirkung des
dynamischen (live) Rauschens auf die Erkennbarkeit von Sehzeichen ist, und es kann
eine Aussage bezüglich der Kontrastempfindlichkeit der Beobachter getroffen werden.