Studien- und Abschlussarbeiten

Umfrageforschung in der Augenoptik am Beispiel einer Kontaktlinsenstudie

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2008
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Anna Nagl
Externer Betreuer: Volker Meyer (Augenoptikermeister)
Ersteller: Sabrina Thomann
Kurzbeschreibung:     

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema: „Umfrageforschung in der Augenoptik am Beispiel einer Kontaktlinsenstudie". Die Umfrageforschung ist heutzutage ein wichtiges Instrument geworden, um Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen von Personengruppen zu messen. Sie liefert durch verschiedene Befragungsarten und -techniken ebenfalls den Ausgangspunkt zur Motivforschung von Kontaktlinsenträgern.

Die empirische Studie dieser Diplomarbeit erfasst mit Hilfe der postalischen Befragung Verhaltensweisen, Einstellungen und Motive von Kontaktlinsenträgern. Dabei hat sich gezeigt, dass der Augenoptiker mit 87,1% zwar immer noch die erste Wahl beim Kontaktlinseneinkauf ist, dass aber auch das Internet mit 8,3% nicht außer Acht gelassen werden sollte. Durch die Motive, die einen Kontaktlinsenträger veranlassen seine Kontaktlinsen beim Augenoptiker zu kaufen, wird ersichtlich, welche Stärken des Augenoptikers gegenüber dem Internet aus Kundensicht wahrgenommen werden. Beratung, Service, Qualität und eine umfassende Betreuung sind die Faktoren, die der Kunde beim Augenoptiker zu schätzen weiß. Die Abwanderung eines Kontaktlinsenträgers zu einem anderen Anbieter (insgesamt 11,5%) hat für den Augenoptiker nicht nur den Nachteil Kunden zu verlieren, sondern es besteht die Gefahr, dass diese Kunden zu Aussteigern werden („Drop-out" - Quote: 5,0%). Die Neueinsteigerquote (10,0%) kann die abgewanderten und ausgestiegenen Kontaktlinsenträger nicht kompensieren. Ein weiterer Faktor, der die „Drop-out"-Quote beeinflusst, ist die unsachgemäße Anwendung von Kontaktlinsenpflegemittelprodukten, hier gilt es eine gute Compliance auf Augenoptiker- und Kundenseite zu schaffen.

Diese Studie hat gezeigt, dass eine umfassende Beratung, Qualität, persönliche Betreuung für den Kunden wertvoller sind als nur das Produkt zu einem möglichst günstigen Preis zu erwerben. Durch die Konzentration auf seine Kompetenzen in der Kontaktlinsenoptik, ein umfassendes Dienstleistungs- und Serviceangebot und den Einsatz von zu seinem Unternehmen passenden Kundenbindungssystemen, wird der Augenoptiker auch in Zukunft attraktiv für Kontaktlinsenträger sein.

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