Studien- und Abschlussarbeiten

Optimierung der A-Konstanten in Bezug auf die Zielrefraktion nach einer Kataraktoperation

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2007
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Annemarie Buser
Ersteller: Cornelia Freericks
Kurzbeschreibung:     

In dieser prospektiven Studie werden Refraktionen nach einer Kataraktoperation in Bezug auf präoperative Messungen ausgewertet und optimiert. Grundlage sind die präoperativen Messungen wie Augenlänge, Hornhautradien und Vorderkammertiefe sowie die postoperative Refraktion. Die Stärke der Intraokularlinsen kann auf Grundlage der präoperativen Messungen mit verschiedenen Formeln bestimmt werden. Die theoretisch-optischen Formeln sind Formeln der neueren Generation und somit genauer in der Berechnung als die empirischen Formeln. Zur Messung der Augenlänge gibt es zwei Möglichkeiten. Die optische Augenlänge wird mit dem IOL Master gemessen, die akustische Augenlänge mit dem Ultraschallgerät. Der IOL Master misst die Augenlänge bis zum retinalen Pigmentepithel mit einem Laser während die akustische Augenlänge mit Ultraschall bis zur inneren Grenzmembran gemessen wird. Daher sind die mit dem IOL Master gemessenen Augenlängen im Durchschnitt 0,2 mm länger als mit Ultraschall. Durch die Analyse der postoperativen Refraktion in Bezug auf die implantierten IOLs und die präoperativen Messungen mit dem IOL Master werden die Intraokularlinsen (IOL) AcrySof MA 60 AC, SN 60 AT und SN 60 WF der Firma Alcon optimiert. Zur Berechnung der richtigen Stärke der IOL wird die SRK/T Formel verwendet. Die MA 60 AC ist gut optimiert während bei den beiden anderen IOLs die A-Konstante erhöht werden muss, um die Zielrefraktion zu erreichen. Ein Verhältnis der neuen AKonstanten in Bezug auf Augenlänge, Vorderkammertiefe oder die operierenden Ärzte festzustellen ist nicht möglich, da die Streuungen zu groß sind und die Patientenanzahl zu gering ist. Diese Konstantenoptimierung soll ein Qualitätsgewinn für die Patienten sein. Da die Ergebnisse aber streuen, ergibt eine Optimierung nur bei einigen Patienten eine Verbesserung bei der Erreichung der Zielrefraktion.