Studien- und Abschlussarbeiten

Darstellung der Trends im internationalen Markt der Augenoptik

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2007
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Anna Nagl
Ersteller: Veronika Maria-Theresia Schöller
Kurzbeschreibung:     

Diese Arbeit befasst sich mit den zunehmenden Veränderungen der einflussnehmenden Faktoren der augenoptischen Branche. Durch sie entstehen Trends auf nationaler und internationaler Ebene, aus denen verschiedene zukünftige Entwicklungen der Branche abgeleitet werden können. Diese Vorhersagen für die augenoptische Branche stellen für diese Arbeit die primäre Problemstellung dar. Des Weiteren wird eine untergeordnete Problemstellung, die Definition des Begriffs Primary Eyecare für Deutschland, hinzugezogen. Dabei werden Unterschiede zu bereits bestehenden Definitionen, wie sie für andere Länder gelten, und mögliche Entwicklungen für Deutschland betrachtet.

Zur Erarbeitung der am wahrscheinlichsten eintretenden Entwicklung wird als Instrument die Methode der Szenarioentwicklung eingesetzt. Sie wird anhand von Projektionen und Rohszenarien systematisch aufgebaut, um über eine Szenario-Map, das mit der höchsten Relevanz bestimmen zu können. Grundlegende Materialien die dazu Anwendung finden, sind vor allem bestehende Studien, die intuitiv ausgewählt und gewichtet werden.

Das Ergebnis der Arbeit lässt sich durch die zweifache Zielsetzung ebenfalls unterteilen.
Zum einen kann festgehalten werden, dass die Szenarioentwicklung für diese Branche ergeben hat, dass eine Entwicklung für Deutschland in eine optometrische Richtung wahrscheinlich ist. Dabei wird eine Zunahme der bereits bestehenden Dienstleistungen sowie die Neuerschließung weiterer von Bedeutung sein. Entgegen dazu werden bisher traditionelle Aspekte der Branche, wie der des Handwerks, an Relevanz verlieren oder sich gar aus dem Berufsbild entfernen. Eine Neudefinition dieses Berufszweiges wird die Folge sein.
Zum anderen kann als Ergebnis der Arbeit festgestellt werden, dass Primary Eyecare im Zusammenhang mit den Dienstleistungen eine Rolle spielen wird, indem es als ein Dienstleistungspaketangebot für Deutschland Anwendung finden wird. Zu diesem Begriff muss gesagt werden, dass er in einer anderen Art und Weise als in Großbritannien oder den USA für Deutschland definiert werden muss, da er anderen gesetzlichen Regelungen unterliegt. So kann beispielsweise die Gabe von diagnostischen Medikamenten nicht Teil von Primary Eyecare sein, da dies nicht gesetzeskonform ist. So wird hier zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bedürfnisse der Patienten und deren Management Hauptbestandteil von Primary Eyecare werden, wobei Kommunikation und Vorsorge wichtige Rollen spielen.

Als Fazit kann gezogen werden, dass Primary Eyecare für die Zukunft der augenoptischen Branche und deren Beteiligte im wahrscheinlichen Szenario verankert ist. Nicht zuletzt dadurch wird sich ein Wandel der Branche vollziehen, der eine Neugestaltung der bisherigen Berufsbilder Geselle/Meister mit sich bringt, und dadurch eine medizinisch/optometrische Richtung vorgibt.