Studien- und Abschlussarbeiten

Praktische Anleitung zur Unterrichtsvorbereitung

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2004
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Anna Nagl
Zweitbetreuer:  Prof. Dr. Jürgen Nolting
Ersteller: Sabina Kunze
Kurzbeschreibung:     

Im ersten Teil der Arbeit wird die Unterrichtsvorbereitung behandelt. Dies reicht von der schriftlichen Planung über die Erfolgskontrolle bis zu einem ausführlichen Teil über die Gestaltung von Medien. Dabei werden die altbekannten, sowie auch die neuen Unterrichtshilfsmittel näher betrachtet. Der gesamte Teil dient als praktische Anleitung zu einer vollständigen Unterrichtsvorbereitung und ist besonders Lehranfängern zu empfehlen. Teil zwei befasst sich mit der praktischen Umsetzung der Theorie im Rahmen eines Versuchs, der an einer Berufsschule durchgeführt wurde. Es wurden fünf Klassen jeweils sieben Stunden im Fach „Technologie der Sehhilfen" unterrichtet. In den ersten drei Stunden wurde der Stoff bei allen Klassen in der Sozialform des Frontalunterrichts gelehrt. In den folgenden vier Stunden wurde dies bei drei Klassen so weitergeführt, während sich zwei Klassen das Thema anhand eines PC-Programms in Partnerarbeit eigenständig erarbeiten durften. Die genutzte Lernsoftware wurde eigens für diesen Versuch entwickelt und wird kurz beschrieben. Verglichen werden Frontalunterricht mit computerunterstütztem Unterricht in Partnerarbeit. Weiterhin wird untersucht, ob eine „simple" Software gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden kann. Im letzten Teil werden die Ergebnisse des Versuchs mit der Theorie verglichen und zusammengefasst. Die Idee dieser Arbeit entstand durch meinen späteren Berufswunsch des Berufsschullehrers. Und sicherlich erinnert sich jeder an einige besonders gelungene und interessante Stunden aus seiner Schul- oder Lehrzeit. Diese Arbeit soll klären, welche Möglichkeiten einem Lehrer zur Vorbereitung und Realisierung einer erfolgreichen Unterrichtsstunde zur Verfügung stehen. An dieser Stelle möchte ich den Lehrern des Bereichs Augenoptik des beruflichen Schulzentrums Leonberg danken, welche die Durchführung des Versuchs ermöglichten. Besonderer Dank gilt Ruth Weible und Herbert Holwein, deren Stunden ich übernehmen durfte und die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Es sei darauf hingewiesen, dass in der gesamten Arbeit die Begriffe „Schüler" und „Lehrer" nicht  geschlechtspezifisch verwendet werden, sondern aus Gründen der Lesbarkeit nur die männliche Form auftaucht.