Studien- und Abschlussarbeiten

Auswirkungen des LASIK Eingriffs auf die Cornea

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2006
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Annemarie Buser
Externer Betreuer: Fa. Oculus / Wetzlar
Olaf Schneider
Ersteller: Veronika Nissing
Kurzbeschreibung:     

Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, die Auswirkungen des Laser in situ Keratomileusis (LASIK)- Eingriff auf die Cornea zu analysieren.

Mit der Oculus Pentacam wurden die prä- und postoperative Corneadicke und die Krümmung von 74 Augen erfasst, ebenso wurden die Änderung der Fehlsichtigkeit bzgl. Sphäre und Astigmatismus bestimmt.

Des Weiteren wurde die Messgenauigkeit zwischen zwei Pachymetern mit unterschiedlichem Messprinzipien untersucht.

Die Ergebnisse wurden statistisch ausgewertet und analysiert

Bei der Betrachtung der postoperativen Restfehlsichtigkeit ließ sich feststellen, dass der verwendete Laser gute Resultate erzielt. Besonders bei höheren Myopien kam es, wenn überhaupt, nur zu minimalen Restfehlern in der Sphäre. Der Astigmatismus konnte in dieser Gruppe der Myopen immer korrigiert werden. In der Gruppe der  kleineren bis mittleren Myopien fiel auf, dass größere Restfehler in der Sphäre nur bei den Augen zu beobachten waren, die präoperativ eine hohe Hornhautverkrümmung aufwiesen. Diese wurde ebenfalls immer sehr gut korrigiert.

Ein Vergleich zweier Messgeräte, der Oculus Pentacam und des OLCR, mit unterschiedlichem Messprinzipien zur Bestimmung der Cornedicke, weist eine gute Reproduzierbarkeit auf. Es wurden 68 Augen in die Statistik aufgenommen.

Die gemessenen Abweichungen liegen in dieser Studie mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % im ermittelten Bereich.

Die Oculus Pentacam zeichnet sich durch hohe Genauigkeit aus. Es wurde bewiesen, dass bei Wiederholungsmessungen eines Untersuchers bei 74 Augen nur geringe Abweichungen bei der Corneadicke entstanden, die im Toleranzbereich liegen. Diese Erkenntnis bietet dem LASIK-Operateur gute Entscheidungshilfe, dem Eingriff zuzustimmen oder nicht.

Durch Vergleichsdarstellungen der prä- und postoperativen Hornhautrückflächen ließ sich beweisen, dass LASIK der Cornearückfläche nicht schadet, und somit Folgeschäden am Endothel ausgeschlossen sind.

Dem Operateur liefern diese Ergebnisse die notwendige Sicherheit und Präzision.