| Kurzbeschreibung: |
Im Vordergrund stand die genaue Auswertung des Sprachmateriales des Aalener Satztestes.
Danach sollte eine Optimierung mit Hilfe von Pegelveränderungen der Teststimmen vorgenommen werden.
Vorgehensweise:
Um die wortspezifischen Diskriminationsfunktionen (Abhängigkeit der Verständlichkeit vom Signal - Rausch - Verhältnis) des unveränderten Sprachmaterials zu ermitteln, wurden 39 Probanden getestet. Gesucht war der Wert, bei dem 50 % der getesteten Worte verstanden worden sind (L50 - Wert), wobei ein definiertes Störgeräusch, das weiße Rauschen, zur Anwendung kam. Durch diese genauere Untersuchung der SNR - Verteilungen konnten nun gezielte Pegeländerungen vorgenommen werden. Anschließend erfolgte der Test mit dem veränderten Sprachmaterial an 22 Probanden.
Ergebnisse der Arbeit:
Die unveränderte männliche Teststimme wurde mit einem Signal-Rausch-Abstand (SNR) von -4,77 dB gemessen. Jedoch betrug der SNR bei der weiblichen Teststimme -10,06 dB. Das Sprachmaterial war also nicht ausreichend homogen. Die Pegelveränderungen führten zu einer Erhöhung der Steigungen der Gesamtdiskriminationsfunktionen und der L50 - Werte. Nach der Optimierung beider Teststimmen, beträgt der SNR der Männlichen nun -10,55 dB, die der Weiblichen -10,06 dB. Als Ausgangspunkt für weitere Messungen wurde anschließend die gesamte männliche Stimme um 0,52 dB abgeschwächt. |