Studien- und Abschlussarbeiten

Perspektive ist nicht alles!

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2007
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Bernd Lingelbach
Zweitbetreuer:  Reinhard Liebhäußer
Ersteller: Iris Ruff
Kurzbeschreibung:     

Die Perspektive zählt heute zu dem am häufigsten verwendeten Stilmittel, welches die Künstler bei Zeichnungen, Bildern und/oder Graphiken benutzen. Ziel hierbei ist es immer, einen dreidimensionalen Gegenstand auf eine zweidimensionale Zeichenfläche realitätsgetreu wiederzugeben.

Was aber ist „Perspektive", welche Arten gibt es und welche Regeln und Gesetzmäßigkeiten muss man für die korrekte Anwendung bei perspektivischen Zeichnungen berücksichtigen? Diese Fragen stellten man sich auch in den verschiedenen Epochen in der Kunsthistorie und diese Fragen mussten erst mit Hilfe von Wissenschaftlern, Mathematikern und Künstlern geklärt werden. Diese Entwicklung reicht vom antiken Griechenland über die Renaissance bis in die moderne Kunstgeschichte. Während sich die Künstler in der Renaissance und im Barock allerdings noch streng an die ausgearbeiteten Regeln und Gesetzte hielten, begann es in der Moderne immer mehr, dass sich die Künstler in ihren Werken bewusst gegen diese Regeln entschieden haben, um damit fantastische Phänomene zu erzeugen. Meister dieser Phänomene - optische Täuschungen - bildeten zum Beispiel Salvador Dalí, M.C. Escher oder Sandro del Prete. Mit diesem Auszug aus der Kunsthistorie im Hinblick auf die Entwicklung und die Anwendung der Perspektive und deren Gesetze, befasst sich der erste Teil dieser Diplomarbeit.

Der zweite Teil dieser Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem Gestalten drei optischen Täuschungen.

Diese sind:    a) Das unmögliche Regal

                        b) Flasche oder Glas?

                        c) Anamorphotische Bilder am Kegelspiegel

Für a) wurde hierbei Kartonpapier verwendet, für b) wurde ein Drahtmodel auf einem Drehmotor gebogen und für c) wurden handgezeichnete Anamorphosen und ein mit Spiegelfolie versehener Kegel gestaltet.