Studien- und Abschlussarbeiten

Screeningprojekt zur Dedektion von auditiven, visuellen und vestibulären

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2009
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Eckhard Hoffmann
Externer Betreuer: Dorothea Beigel
Ersteller: Alexandra Geis
Kurzbeschreibung:     

Das Projekt Schnecke stellt die Ergebnisse einer Reihe von Messungen dar, die von April bis Juli 2007 in Wetzlar und Umgebung durchgeführt wurden. Beteiligt waren zehn koedukative Schulen verschiedener Schultypen welche die Jahrgangsstufen eins bis zehn umfassten. Getestet wurden die Schülerinnen und Schüler auf die Sehleistung, das Hörvermögen und den Gleichgewichtssinn. Da es sich hier bei allen Testen um Screeninguntersuchungen handelt wurden die Teste in komprimierter Form und mit einfachen Methoden durchgeführt. Die Sehleistung wurde mit Visustafeln und den Visusstufen 0.5, 0.63, 0.8, 1.0, 1.25 und 1.6 sowohl monokular als auch binokular getestet. Außerdem wurde mit dem Langtest I geprüft ob und in welchem Maße Stereopsis vorhanden ist. Der Hörtest wurde mit handelsüblichen Audiometern monaural in den Frequenzen 0.5kHz, 1.0 kHz, 2.0 kHz, 4.0 kHz und 6.0 kHz durchgeführt. Der erste dargebotene Pegel lag bei je 15dB(HL), falls dieser nicht gehört wurde steigerten die Prüfer die Frequenz. Die Gleichgewichtsteste bestanden aus dem Romberg-Test, dem Einbeinstand und dem Tandemgang rückwärts. Hier wurden je nach Grad der Schwierigkeit Punkte vergeben die einen Vergleich zwischen den Schülern ermöglichen. Bevor die Schüler getestet wurden hatten sie einen Fragebogen über persönliche Daten, Gewohnheiten und Vorkommnisse im Bereich des Seh- und Hörvermögens auszufüllen. Dies sollte die Durchführungen der Teste beschleunigen. In der nachfolgenden Diplomarbeit werden die Daten von 3110 Schülerinnen und Schülern vor allem im Zusammenhang mit der visuellen Leistung ausgewertet. Betrachtet man die Ergebnisse der 5- bis 19jährigen Schüler, so verfügen mehr als 97% über einen ausreichenden bis sehr guten Visus. Die Zahl derer die kein nachweisbares Stereosehen aufweisen liegt bei 2.9%. Ein Vergleich der beiden Parameter erbrachte, dass ein unzureichender Visus und eine mangelnde oder nicht vorhandene Stereopsis einen signifikanten Zusammenhang aufweisen. Als zu erwartendes Ergebnis hat sich der Zusammenhang eines Visus von 0.63 oder schlechter und dem nicht Erkennen der Tafelanschrift bewiesen.