Studien- und Abschlussarbeiten

Verwaltung von Kontaktlinsen - Bildern

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2003
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Andreas Holschbach
Zweitbetreuer:  Prof. Dr. Jürgen Nolting
Ersteller: Tim Kauertz
Kurzbeschreibung:     

Bei der Anpassung von Kontaktlinsen in einem Anpassstudio gehört eine vernünftige Dokumentation zu den grundlegendsten Angelegenheiten, welche durchgeführt werden müssen. Aufgrund einer hohen Anzahl von Kunden und auch verschiedenen Anpassern innerhalb eines Studios oder Labors ist eine ausgereifte Beurteilung der Augen des Kunden vor der Anpassung, aber vor allem auch eine gute Beurteilung, wenn eine Testlinse auf dem Auge sitzt, unabdingbar. Für den Fall, dass der betreuende Anpasser zu dem Zeitpunkt, in dem der Kunde im Studio ist, nicht anwesend sein sollte, muss der Kollege in der Lage sein, die Anpassung weiter führen zu können, ohne den Kunden zur Anpasshistorie fragen zu müssen. Hierbei hilft nicht nur eine gute Dokumentation im Wort, sondern auch in Bildern. Gerade in Hinsicht auf den späteren Zugriff auf das Ergebnis einer Anpassung, hilft eine Bilddokumentation besser als eine schriftliche, da der Anpasser in letzterer wesentlich mehr Interpretationsfreiheit besitzt als bei einem Bild. Besonders gilt dies hinsichtlich schwieriger Anpassfälle, wie zum Beispiel Keratokonus oder bei hohen Hornhautradiendifferenzen. Aus diesem Grund kam die Idee auf, ein Projekt durch zu führen, welches die Möglichkeit offenbart, spätere Anpassungen zu erleichtern und eine möglichst ausführliche Dokumentation gewährleisten zu können. Die Aufgabe für dieses Projekt besteht darin, in Verbindung mit der bereits bestehenden Soft- und Hardware ein Programm zu entwickeln, welches die Speicherung eines Bildes nach den gewünschten Parametern übernimmt. Ausgangsbasis bildet das Programm zur Verwaltung von Kontaktlinsen-Anpaßsätzen, LensMaster. Dieses Programm dient dazu, eine nach dem Medizinproduktegesetz vorgeschriebene Dokumentation zur Säuberung der Anpasslinsen gewährleisten zu können. Das neue Programm nutzt die durch die vorhergegangene Diplomarbeit bereits existierende Kontaktlinsendatenbank. Ein weiterer wesentlicher Ausgangspunkt besteht in einer an die Spaltlampe angeschlossenen Kamera, die ihrerseits mit dem Rechner verbunden ist und mittels eines Anzeigeprogramms das aufgenommene Bild auf einen Monitor ausgibt. Dieses Programm bietet ebenfalls die Funktion, dass Bild zu speichern. Allerdings geht dies nur mit einigem Aufwand und in der Weise, wie unter Windows typisch Bilder gespeichert werden. Da dieser Weg allerdings für den Zweck einer ordentlichen Bilddokumentation zu aufwendig und langwierig ist, musste ein  Programm entwickelt werden, welches diese Aufgabe in wesentlich besserer und einfacherer Form übernimmt. Durch diese Maßnahme soll der Arbeitsablauf erleichtert und optimiert werden. Neben dem Programm zur Speicherung eines Bildes ist ein Ausgabeprogramm notwendig, welches bei geringem Aufwand, die relevanten vorhandenen Daten darbietet. Zu diesen Daten gehören nicht nur die Bilder, die gemacht worden sind, sondern auch die Daten des Kunden und die Daten der Kontaktlinsen, die bei der jeweiligen Anpassung verwendet sind. Um sowohl die Eingabe der Namenskomponenten für das Bild und die Ausgabe der Informationen zu vereinfachen, werden Barcodes verwendet, die mit einem Scanner eingelesen werden. Jedem Kunden wird dabei ein beliebiger Barcode zugewiesen, der auf die Karteikarte des Kunden geklebt wird. Auf diese Weise ist eine eindeutige Zuweisung gegeben. Die Kontaktlinsen besitzen bereits für ihre Verwaltung einen Barcode, der hier auch seine Anwendung findet. Die genauen Anforderungen sind im folgenden Pflichtenheft  ausgewiesen.