Studien- und Abschlussarbeiten

Die Unternehmensnachfolge kleiner und mittelständischer Unternehmen in Oberbayern

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2004
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Anna Nagl
Zweitbetreuer:  Prof. Dietmar Kümmel
Ersteller: Kerstin Höllinger
Kurzbeschreibung:     

Wie eine aktuelle Schätzung der Industrie- und Handelskammer von München und Oberbayern zeigt, sollen rund 30.000 mittelständische Unternehmen in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen Nachfolger suchen. Im oberbayerischen Handwerk sind ca. 15.000 Betriebe mit insgesamt 80.000 Arbeitsplätzen von der Unternehmensnachfolge betroffen, da jeder vierte Handwerkschef heute bereits das 55. Lebensjahr überschritten hat. (vgl. Welt am Sonntag, Chef- Mangel gefährdet tausende Jobs in Bayern, 23.05.04, online in Internet: http://www.wams.de/data/2004/05/23/281458.html) Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sind es deutschlandweit 70.000 kleine und mittlere Unternehmen, die jährlich in Deutschland zur Unternehmensnachfolge anstehen. Davon müssen 5.000 Betriebe stillgelegt werden, weil kein Nachfolger gefunden wird. Dies bedeutet einen Verlust von über 30.000 Arbeitsplätzen. (vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, nexxt Initiative Unternehmensnachfolge, Die optimale Planung 2004, S. 4) Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass es für einen Unternehmer unerlässlich ist, sich und sein Unternehmen rechtzeitig und systematisch auf das Thema „Unternehmensnachfolge" vorzubereiten, um den dauerhaften Erhalt des Betriebes zu gewährleisten. Denn Fehler bei der Übergabe können zu Unternehmenskrisen, Verlust von Arbeitsplätzen und schlimmstenfalls zur Schließung führen. Aus diesen Gründen ist die Regelung der Nachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen eine der größten Herausforderungen für die Weiterführung bestehender Unternehmen. Die meisten Betriebsinhaber wünschen sich, dass der Sohn oder die Tochter das eigene Unternehmen weiterführt. Doch häufig sind die Kinder in der heutigen Zeit nicht dazu bereit, den Aufwand, das Risiko und die Verantwortung für die Selbständigkeit auf sich zu nehmen. Daher steht der Übergeber oft vor dem großen Problem, den geeigneten Nachfolger für sein Unternehmen außerhalb seiner Familie finden zu müssen. Mit der Suche nach dem potenziellen Nachfolger und den weiteren wichtigen Aspekten im Vorfeld der Unternehmensübergabe befasst sich die vorliegende Arbeit.