Studien- und Abschlussarbeiten

Langzeitauswirkungen von doppelt reversen Orthokeratologie – Kontaktlinsen auf das Auge

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2003
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Ralf Michels
Externer Betreuer: Prof. Dr. med. Nicole Stübiger
Ersteller: Kerstin Häussler
Kurzbeschreibung:     

Orthokeratologie oder auch Ortho-K (OK), bezeichnet ein Verfahren bei dem mittels spezieller Kontaktlinsen die Hornhaut so modelliert wird, dass die Kurzsichtigkeit des Auges vorübergehend eliminiert, bzw. reduziert wird. Bei diesen speziellen Kontaktlinsen handelt es sich heutzutage um formstabile Kontaktlinsen mit einer doppelt reversen Rückfläche (siehe Kapitel II.1.1). Im Gegensatz zu den konventionellen formstabilen Kontaktlinsen die tagsüber getragen werden, werden die Ortho-K Kontaktlinsen über Nacht getragen. Dadurch wird angestrebt, dass die Hornhaut nachts so umgeformt wird, dass tagsüber keine Korrektion in Form von Brille oder Kontaktlinsen mehr nötig ist. Das Verfahren wird als vorübergehend bezeichnet, da die Ortho-K Kontaktlinsen regelmäßig getragen werden müssen. Ist dies nicht der Fall, geht die Hornhaut in ihre ursprüngliche Form zurück. Dies wird als großer Vorteil gegenüber den refraktiven HH-Chirurgien betrachtet. Der Kontaktlinsenträger kann jederzeit aufhören und zu seiner alten Korrektur zurückkehren, wenn er dies wünscht oder wenn es zu Komplikationen kommen sollte (siehe Kapitel II.1.5) 1,4,7.