Studien- und Abschlussarbeiten

Wirksamkeit von Vision Enhancern bei formstabilen und weichen Kontaktlinsen

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Jahr:  2003
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Jürgen Nolting
Externer Betreuer: Dipl. Ing. Karin Spohn
Ersteller: Stephany Filtzinger
Kurzbeschreibung:     

Alle optischen Systeme, seien es Brillengläser, Lupen, Ferngläser, Kontaktlinsen, oder auch das Auge haben Abbildungsfehler. Es existiert kein perfektes System das völlig fehlerfrei funktioniert, denn eine ideale Abbildung findet nur im paraxialen Bereich um die optische Achse herum statt. Dieser, von Abbildungsfehlern freie, sehr geringe Raum nahe der optischen Achse wird als Gauss'scher Raum bezeichnet. Die Wissenschaft ist stets bemüht Abbildungseigenschaften zu optimieren, aber die Eliminierung von Bildfehlern ist nur bis zu einem gewissen Grad möglich. Es können nicht alle Abbildungseigenschaften gleichzeitig verbessert werden, denn jede positive Veränderung hat auch einen kleinen negativen Beigeschmack. Die Minimierung eines einzelnen Abbildungsfehlers kann zur Verschlimmerung der anderen Abbildungsfehler führen.

Im folgenden werden alle Abbildungsfehler kurz erläutert. Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten der Abbildungsfehler: monochromatische und chromatische Fehler. Monochromatische Fehler sind wellenlängen-unabhängig, d. h. sie treten auch schon bei einer einzigen Wellenlänge auf. Chromatische Abbildungsfehler hingegen entstehen dadurch, dass mehrere Wellenlängen durch ein optisches System abgebildet werden und die Abbildungseigenschaften für die einzelnen Wellenlängen unterschiedlich sind.

Zu den monochromatischen Abbildungsfehlern gehören:

  • Sphärische Aberration
  • Koma
  • Astigmatismus schiefer Bündel
  • Bildfeldwölbung
  • Verzeichnung

Die chromatischen Abbildungsfehler lassen sich in

  • Farblängsfehler und
  • Farbquerfehler unterteilen.