Studien- und Abschlussarbeiten

Positiv-Negativ - Verkehrte Perspektiven

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2005
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Bernd Lingelbach
Zweitbetreuer:  Ralf Michels
Ersteller: Kerstin Reischl, Marcel Reischl
Kurzbeschreibung:     

Mit dieser Arbeit soll der Gegenbeweis des Phänomens des „Hohlmaskeneffekts" mit einem weiteren alltäglichen Objekt rekonstruiert werden. Bei diesem Effekt kehrt unser Gehirn die Hohlmaske in ein positives Gesicht um, da es das Negativ nicht einzuordnen weiß. Anhand eines Waschbeckens wird diese optische Täuschung erneut, aber in umgekehrter Weise faszinieren. Einige Fotos veranschaulichen die Vorgehensweise bei der Durchführung dieses innovativen Projekts. Überdies wird eines der von Patrick Hughes entwickelten 3-D-Modelle mit neuen Motiven ausgestattet und nachgebaut. Auch dieser entstehende räumliche Effekt ist der Kategorie der so genannten „Revers-Perspektive" zuzuordnen. Die dynamische Betrachtungsweise beim Vorbeigehen am Wandbild verstärkt die Dreidimensionalität. Ergänzend zu diesen praktischen Modellen enthält die Arbeit die theoretischen Grundlagen des Sehens und der Wahrnehmung. Die Grenzen und Besonderheiten des normalsichtigen Auges und die individuellen Sehfehler schränken die Bedeutung der optischen Empfindung bei der Erkenntnis der Umwelt ein. So geben die Erläuterungen anderer optischer Täuschungen Aufschluss über einige Fehlinterpretationen des Sehapparates. Die zwei entstandenen Objekte können im Institut für Augenoptik Aalen (IfAA) in Leinroden betrachtet werden. Hier gibt eine liebevoll zusammengestellte Sammlung Einblick in die faszinierende Welt der optischen Täuschungen.