Studien- und Abschlussarbeiten

Anfertigung einer Brille bei Wechselwirkung zwischen formstabiler Kontaktlinse und Hornhaut

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Jahr:  2004
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Peter Baumbach
Externer Betreuer: Dip. Ing. (FH) Uwe Bischoff
Ersteller: Gitte Rychly
Kurzbeschreibung:     

Träger formstabiler Kontaktlinsen klagen häufig über Probleme beim Sehen mit ihrer Brille nach dem Kontaktlinsentragen. Obwohl eine Wechselwirkung zwischen formstabiler Kontaktlinse und Hornhaut bekannt ist, wird im Regelfall die Bestimmung der Brillenkorrektion nach zwei bis drei Tagen Kontaktlinsenkarenz durchgeführt. Aufgrund der bestehenden Unzufriedenheit der Kunden stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, diese Tragepause einzuhalten. Kann es sein, dass nach Herausnahme der Kontaktlinsen eine andere Vollkorrektion verträglicher ist, als nach zwei, drei oder sogar mehr Tagen Linsenkarenz? Um dies herauszufinden, wurden während einer einwöchigen Kontaktlinsenkarenz die Änderungen der Refraktion des Auges und der Topographie der Hornhaut dokumentiert und ausgewertet. Unabhängig von der Art der Kontaktlinsenanpassung, wurden Wechselwirkungen zwischen formstabiler Kontaktlinse und Hornhaut nachgewiesen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll für eine „Abendbrille", die nur nach Absetzen der Kontaktlinsen für kurze Zeit getragen wird, die Refraktion eine halbe Stunde nach Herausnahme der Linsen vorzunehmen. Die so bestimmte Brille war mindestens gleichwertig, in den meisten Fällen jedoch deutlich verträglicher als die bisher getragene Brille.