Studien- und Abschlussarbeiten

Realisierung eines Prototyps nach dem Shack-Hartmann-Prinzip

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2008
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Peter Baumbach
Zweitbetreuer:  Reinhard Liebhäußer
Ersteller: Benjamin Krone
Kurzbeschreibung:     

Ziel dieser Arbeit war die Realisierung eines Prototyps nach dem Shack-Hartmann Prinzip zur Bestimmung der Aberrationen niedriger und höherer Ordnung an Brillengläsern in Gebrauchsstellung vor dem Auge. Der Prototyp sollte zunächst in der Lage sein sphärische Brillengläser in einem Punkt, vorzugsweise im Scheitelpunkt des Glases zu vermessen. MaterialDas Kernstück für den optischen Aufbau des Prototyps stellte der und Methoden, Wellenfrontsensor „raylux ML4560" der Firma Metrolux dar. Dieser wurde im ersten Schritt auf seine Leistungsfähigkeit hin überprüft. Dabei konnte im Rahmen der Sensor-Dynamik die Messbarkeit von Wellefrontkrümmungen bis zu 7,50dpt bei einer Wiederholgenauigkeit von 0,05dpt ermittelt werden. Um die Bedingung der Gebrauchsstellung vor dem Auge zu erfüllen, musste eine Methodik zur Simulation einer gewünschten Objektentfernung entwickelt werden. Dies gelang mittels eines defokussierbaren Strahlaufweiters für Objektentfernungen zwischen 0,00dpt und - 3,00dpt. Des Weiteren wurde ein zusätzliches Badal-System zur künstlichen Erweiterung der Sensor-Dynamik in den Strahlengang integriert. Diese beiden Einzel-Systeme des Prototyps, sowie die die Gesamtheit des Systems konnten durch entsprechende Messreihen in Ihrer ordnungsgemäßen Funktionsweise mit der Wiederholgenauigkeit von 0,05dpt bestätigt werden. Ergebnisse undEs konnte gezeigt werden, dass der optische Aufbau des Prototyps ein Diskussion. funktionsfähiges Gesamtsystem zur prinzipiellen Erfüllung der geforderten Aufgaben darstellt, und somit als Grundlage für die Weiterentwicklung einer entsprechenden Messvorrichtung dienen kann. Es wurde jedoch im Allgemeinen festgestellt, dass die Messgenauigkeit des Gesamtsystems weit hinter den eigentlichen Möglichkeiten eines Wellenfrontsensors zurückblieb, was vor allem auf die relative Instabilität des optischen Aufbaus zurückgeführt wurde. Eine genaue Aussage über die Messgenauigkeit des Systems konnte im Rahmen des beschränkten Umfangs der durchgeführten Messreihen nicht getroffen werden. Diese muss zukünftig durch Messreihen größeren Ausmaßes statistisch ermittelt werden, um eventuelle Fehlerquellen aufzudecken, und in der Weiterentwicklung zu beheben.