Studien- und Abschlussarbeiten

Kompensation von Augenbewegungen in der Refraktiven Chirurgie

* Dieses Thema wurde/wird bereits bearbeitet.
 
Jahr:  2009
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Bachelorarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Peter Baumbach
Externer Betreuer: Dipl-Ing(FH) M. Abraham
Ersteller: Eva-Maria Wimmer
Kurzbeschreibung:     

Arbeit ist bis 2015 gesperrt


Die kundenspezifische LASIK in Form der wellenfrontoptimierten Behandlung ist ein fester Bestandteil der Refraktiven Chirurgie. Die unterschiedliche Patientenpositionie-rung zwischen Diagnose- und Behandlungssituation führt zu statischen Dezentrierun-gen bzw. Verdrehung (Pupil Center Shift und Zyklotorsion). Ziel der Weiterentwicklung ist es diese zu kompensieren, um eine Verbesserung der postoperativen Sehkraft zu erreichen. Eine sinnvolle Kompensierung kann nur stattfinden, wenn die Augenposition in beiden Situationen exakt bestimmt wird. Diese Fakten aus der Literatur waren die Motivation für die Bachelorarbeit. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden mit welcher Messgenauigkeit das Diagnosegerät, ein Hornhauttopograph, das Limbuszentrum bezüglich des Apex bzw. das Behandlungsge-rät, das Eye Tracker-Modul, den zu kompensierenden Torsionswinkel zwischen beiden Geräten bestimmt. Für die Geräte wurden Methoden entwickelt, mit denen eine ma-nuelle Gegenkontrolle in der geforderten Messgenauigkeit möglich war. Für die Mess-reihe am Diagnosegerät standen 10 Probanden zur Verfügung, währen die Messreihen an den zwei Behandlungsgeräten je 20 Probanden umfasste. Die Auswertung der Diagnosegerät-Messwerte ergab, dass es für den vorgesehenen Einsatz zu ungenaue Werte liefert. Damit bleiben lediglich die aufgenommenen Diag-nosebilder zur Weiterverarbeitung übrig. Im Rahmen der Untersuchung zur Zyklotorsi-on wurden zwei Eye Tracker-Systeme bewertet. Das erste System konnte die geforder-te Messgenauigkeit einhalten und ist somit einsatzbereit. Das zweite Eye Tracker-System steckt noch in der Entwicklungsphase und ist derzeit für den klinischen Einsatz noch nicht geeignet, da die Ergebnisse zu weit streuen.