Studien- und Abschlussarbeiten

Vergleich vorhandener Screening-Tests für den Bildschirmarbeitsplatz

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Jahr:  1998
Studiengang:  Augenoptik / Augenoptik & Hörakustik
Kategorie:  Diplomarbeit
Erstbetreuer:  Prof. Dr. Bernd Lingelbach
Externer Betreuer: Dipl. Ing. (FH) O. Schmidt
Ersteller: Martin Hasenpflug
Kurzbeschreibung:     

Der unaufhörliche Einzug des Computers in alle Bereiche unseres Lebens verlangt eine genaue Auseinandersetzung mit den durch ihn entstehenden Aufgaben und Problemen. Besonders die ständig steigende Zahl von Bildschirmarbeitsplätzen macht eine gesetzliche Regelung der Arbeitsplatzgestaltung und die Vorsorge arbeitsplatzbedingter Probleme notwendig. Durch geeignete Untersuchungen sollen bestehende oder erworbene Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit erkannt und beseitigt werden. Zunächst soll geklärt werden, was unter einem Bildschirmarbeitsplatz zu verstehen ist. Der Berufsgenossenschaftliche Grundsatz G 37 enthält in Absatz 6.1 Begriffsbestimmungen  folgendes: Ein Bildschirm-Arbeitsplatz umfaßt ein Bildschirmgerät, das ggf. mit einer Tastatur oder einer Datenerfassungsvorrichtung und/oder einer die Mensch-Maschine-Schnittstelle bestimmenden Software, optionalen Zusatzgeräten, Anlagenelementen einschließlich Diskettenlaufwerk, Telefon, Modem, Drucker, Manuskripthalter, Sitz und Arbeitstisch oder Arbeitsfläche ausgerüstet ist, sowie die unmittelbare Arbeitsumgebung. Ein Arbeitnehmer an einem Bildschirm-Arbeitsplatz ist jeder, der gewöhnlich bei einem nicht unwesentlichen Teil seiner normalen Arbeit [hierunter sind Arbeiten zu verstehen, die z.B. ohne Bildschirm nicht zu erledigen sind] ein Bildschirmgerät benutzt. Unter zwei Voraussetzungen ist bei dauernder Bildschirmarbeit mit Beschwerden zu rechnen:

1. Bei nicht ausreichendem Sehvermögen Von Augenärzten wird ein Anteil von 30-40% der Bevölkerung genannt, der ein nicht ausreichendes oder nicht ausreichend korrigiertes Sehvermögen besitzt. 2. Bei ergonomisch ungünstig gestalteten Bildschirmarbeitsplätzen Immer noch weisen viele Arbeitsplätze in arbeitsmedizinisch-ergonomischer Hinsicht große Defizite auf. [12] Hinsichtlich Punkt eins hat sich in jüngster Vergangenheit eine Änderung der Rechtsgrundlage ergeben. Nach der Umsetzung der EU-Bildschirmrichtlinie in deutsches Recht zum 20.12.1996 ist erstmals auch der Augenoptiker indirekt in den Untersuchungsprozeß eingebunden. Es handelt sich hierbei um die Mindestvorschriften bezüglich der Tätigkeit an Bildschirmarbeitsplätzen. In § 6 dieser Verordnung wird die Untersuchung der Augen undgeregelt des Sehvermögens Da solche Untersuchungen in erster Linie Unzulänglichkeiten aufdecken sollen, sind sogenannte Screening-Tests eine geeignete Methode, um schnell, preiswert und zuverlässig Abweichungen von gesetzlich festgelegten Werten aufzudecken . Ziel dieser Arbeit ist es, ausgewählte Verfahren hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Aussagefähigkeit zu vergleichen. Es handelt sich um Verfahren, die sich in ihrem technischen und finanziellen Aufwand zum Teil erheblich unterscheiden. Es soll überprüft werden, ob ein qualitativer Unterschied bei den verschiedenen Screeningverfahren festzustellen ist.